Ecuador

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Kein anderes Land in Südamerika vereint so viele verschiedene Vegetationsstufen wie Ecuador. Von den bis zu 6300 Meter hohen und von Schnee bedeckten Vulkanen bei Quito, über den immergrünen Dschungel bei Tena bis hin zu der herrlichen Pazifikküste bei Guayaquil. Ecuador, der kleinste Andenstaat, vereinigt auf engstem Raum alles, was Südamerika zu bieten hat!

Vom Hochland, mit seinen andinen Gebirgsketten in das Küstentiefland benötigt man lediglich ein paar Stunden. Dort laden kleine Fischerdörfer und ausgedehnte Strände zum erholen ein. Mitten im südamerikanischen Urwald befindet man sich, wenn man sich in Richtung Amazonastiefland bewegt. Last but not least ist das Galapagos Achipel nach nur einer guten Flugstunde zu erreichen und ist eine unvergleichliche Inselwelt reich an der verschiedensten Flora und Fauna.

Auch kulturell hat Ecuador einiges zu bieten. Es zählt zu den Ländern Lateinamerikas mit dem höchsten indianischen Bevölkerungsanteil, die sogenannten indígenas. Im nördlichen Hochland von Chota haben sich afro-ecuadorianische Traditionen bis heute erhalten. Im Rest des Landes haben sich allerdings die Mestizen verbreitet, Mischlinge aus Indiandern und spanischstämmigen Weißen. Die Mehrheit der Gesamtbevölkerung lebt in Städten, ein viertel davon allein in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, und Guayaquil. 

Ecuador bietet eine gute touristische Infrastruktur und ist daher wunderbar zu bereisen. Ob bei einer Wanderung, mit dem Bus oder mit dem Flugzeug, die Art dieses faszinierende Land zu entdecken, liegt ganz bei Ihnen.

Ecuador kann man das ganze Jahr über gut bereisen, allerdings gibt es regionale Besonderheiten: im nördlichen Teil der Küste fällt die Regenzeit von Oktober bis Mai besonders heftig aus. Am südlichen Teil der Küste und den Galapagos Inseln kommt es zwischen Juli und September kaum zu Niegerschlägen, leider ist es in dieser Zeit sehr kühl und die Temperaturen können nachts bis auf den Gefrierpunkt absinken.