Von Kapstadt zum Etosha-Park

Mietwagenrundreise Südafrika & Namibia

Kombinieren Sie die faszinierende Kapregion Südafrikas mit Namibia auf einer Reise ! Dank der neuen Flugverbindungen von Condor sowohl nach Kapstadt als auch nach Windhoek lässt sich diese Reisevariante leicht realisieren. Sie wohnen in ausgesuchten Gästehäusern und Lodges und können wählen zwischen einer Classic- und einer Komfort-Variante.

Reiseverlauf:

Individuelle Änderungen möglich!

Preise auf Anfrage.

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

1. Tag: Fluganreise

Individuelle Anreise nach Frankfurt. Abends Nonstop-Flug mit Condor nach Kapstadt (Nachtflug, Flugzeit ca. 12 Std.). Flugtage Condor: Di, Do, Sa (ab Mai: Mo, Fr via Windhoek)

2. Tag: Ankunft in Kapstadt, Weinbauregion

Morgens Ankunft am Flughafen von Kapstadt. Übernahme des Mietwagens und kurze Fahrt nach Stellenbosch, der zweitältesten Stadtgründung Südafrikas inmitten der lieblichen Weinbauregion und weiter nach Franschhoek, einer von Hugenotten gegründeten Weinbausiedlung (80 km). Nach der obligatorischen Weinprobe stehen mehrere ausgezeichnete Restaurants zur Auswahl.

Eine Übernachtung in Franschhoek

3. Tag: Zur Walbeobachtung nach Hermanus (F)

Fahrt auf landschaftlich reizvoller Strecke über den Franschhoek-Pass nach Hermanus am Meer, wo man v.a. im September / Oktober beste Chancen hat, südliche Glattwale zu sehen (95 km). Nachmittags Wanderung entlang dem eindrucksvollen Klippenpfades mit schönen Aussichten.

Eine Übernachtung in Hermanus

4. Tag: Pinguinkolonie, Fahrt nach Kapstadt (F)

Kurze Fahrt nach Betty’s Bay, wo eine Kolonie der seltenen Afrika-Brillenpinguine lebt. Danach Fahrt auf einer spektakulären Küstenstraße nach Strand und weiter auf der Autobahn nach Kapstadt (120 km). Nachmittags Zeit für einen ersten Stadtbummel in Kapstadt mit Gelegenheit zum Besuch des Südafrika-Museums oder des Two Ocean Aquarium. Abends Bummel über die „Waterfront“, die beliebte Flaniermeile am alten Hafen.

Zwei Übernachtungen in Kapstadt 

5. Tag: Zum Kap der guten Hoffnung (F)

Ganztägige Rundfahrt um die landschaftlich überaus eindrucksvolle Kaphalbinsel mit einem Bummel durch die historische Meile von Simon’s Town und der ersten Gelegenheit zur Tierbeobachtung im Cape of Good Hope Nature Reserve (Paviane, Strauße, Antilopen). Die Rückfahrt nach Kapstadt führt entlang der Westküste über den spektakulären Chapman’s Peak Drive (ca. 200 km).

6. Tag: Tafelberg, Fahrt nach Tulbagh (F)

Vormittags bei gutem Wetter Gelegenheit zur Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg oder zu einer Wanderung auf den Lions Head (ca. 2-3 Std. / mittel) mit herrlichem Blick über die Stadt, das Meer und den Tafelberg. Danach Fahrt über Paarl nach Wellington und weiter über den eindrucksvollen Bainskloof Pass nach Tulbagh, einem kleinen historischen Städtchen in der Weinregion mit vielen gut erhaltenen historischen Gebäuden (ca. 130 km).

Eine Übernachtung in Tulbagh

7. Tag: Fahrt in die Cedarberge (F/A)

Heute geht es in Richtung Norden an den Cedarbergen entlang nach Clanwilliam. Von hier geht es über den Packhuis-Pass zu unserem Gästehaus südlich von Nieuwoudtville (ca. 260 km). In der Nähe gibt es eine eindrucksvolle Schlucht mit Wasserfällen und schönen Wandermöglichkeiten.

Eine Übernachtung bei Nieuwoudtville

=> für Wanderfreunde kann auch ein Zusatztag in den Cedarbergen gebucht werden

8. Tag: Fahrt über Calvinia zu den Augrabies-Falls (F)

Nach dem Frühstück geht es zunächst nach Calvinia, einer Stadtgründung aus dem Jahr 1847 mit einigen schönen historischen Gebäuden und einer eindrucksvollen Kirche. Fahrt durch einsame Landschaften zum Orange River, der sich bei den Augrabies Falls spektakulär seinen Weg bahnt durch die Felsen. Ein langer, aber landschaftlich eindrucksvoller Fahrttag (ca. 520 km).

Eine Übernachtung bei den Augrabies Falls

=> auf Wunsch kann ein Abstecher zum Kgalagadi Transfrontier Nat.park ergänzt werden

9. Tag: Fahrt nach Namibia, Köcherbaumwald (F)

Fahrt über die Grenze nach Namibia und weiter über Grünau nach Keetmanshoop (480 km). 1866 baute hier die Rheinische Missionsgesellschaft mit Unterstützung des deutschen Kaufmanns Johann Keetman eine Kirche und nannte den Ort Keetmanshoop (zu Deutsch „Keetmans Hoffnung“). Nachmittags Fahrt zum Köcherbaumwald, der besonders bei Sonnenuntergang unvergessliche Fotomotive bietet (dieser Ausflug kann auch am nächsten Tag gemacht werden).

Zwei Übernachtungen in Keetmanshoop

=> alternativ Übernachtung am Fish River Canyon

10. Tag: Ausflug zum Fish River Canyon (F)

Heute geht es zum Fish River Canyon, dem zweitgrößten Canyon der Welt. Während einer leichten Wanderung am Ostrand des Canyons hat man einen wunderschönen Ausblick in die gewaltige Schlucht und in die Ferne. Nachmittags Rückfahrt nach Keetmanshoop (170 km).

11. Tag: Fahrt nach Sesriem (F)

Fahrt auf guter Teerstraße bis Bethanie und weiter auf Pisten nach Norden über Helmeringhausen (der Apfelkuchen im Hotel ist legendär !) an den Tsarisbergen entlang durch eine wunderschöne, wüstenhafte Landschaft zum Sossusvlei Desert Camp bei Sesriem (ca. 340 km).

Zwei Übernachtungen bei Sesriem

12. Tag

12. Tag: Ausflug zum Sossusvlei und Sesriem Canyon (F)

Zum Sonnenaufgang öffnet der Namib-Naukluft-Nationalpark seine Pforten, und das ist die beste Zeit, um die aprikotfarbenen Dünen im Morgenlicht zu fotografieren. Unterwegs kann man auch Spießböcke und andere Tiere sehen. Die letzten 5 km bis ins Sossusvlei werden abenteuerlich mit einem Allradfahrzeug zurückgelegt. Die Dünen am Vlei werden zu den höchsten der Welt gezählt. Die gewaltigsten Kräfte unseres Planeten, Sonne, Wind und Wasser, haben in 80 Millionen Jahren diese einmalige Landschaft aus Sand geformt. Wer möchte, kann eine der Dünen besteigen. Nachmittags kleine Wanderung im 30 Meter tiefen Sesriem Canyon (ca. 200 km).

13. Tag: Fahrt nach Swakopmund (F)

Fahrt an der Namib entlang, über Solitaire und durch den Kuiseb Canyon. Hier lebte der Autor des Buches „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, Dr. Henno Martin, zweieinhalb Jahre lang. Weiterfahrt durch die karge Mondlandschaft bis nach Swakopmund an der Atlantikküste (ca. 400 km).

Zwei Übernachtungen in Swakopmund

14. Tag: Bootsfahrt Walvis Bay, Swakopmund (F)

Vormittags kurze Fahrt nach Walvis Bay, wo die etwa dreistündige Bootsfahrt zu einer Robbenkolonie beginnt. Während der Fahrt werden Sie von verschiedenen Seevögeln und mit Glück auch von Delphinen begleitet, vielleicht besucht Sie auch eine Robbe auf dem Boot. Zum Abschluss gibt es verschiedene Snacks, ozeanfrische Austern und köstlichen südafrikanischen Sekt an Bord. Nachmittags ist Zeit, um das kleine Küstenstädtchen zu erkunden und für den Besuch des Museums, des Aquariums oder der Kristallgalerie. Zusätzlich kann ein faszinierender Rundflug (ab/bis Swakopmund) über die Wüste und die Dünen und zu den Schiffswracks von Conception Bay gebucht werden. Außerdem wird eine Geländewagentour in die Namib-Wüste angeboten. Diese spannende Halbtagestour durch den Dünengürtel zwischen Swakopmund und Walvis Bay steht ganz unter dem Motto „Lebenskreislauf der Namibwüste“. Dabei können verschiedene Kleintiere entdeckt werden, die nur in der Namib zu finden sind, wie z. B. der durchsichtige Palmato Gecko oder die „white lady“ Spinne, die bei Gefahr tanzend und radschlagend die Düne hinunterpurzelt. Eine abenteuerliche Fahrt über die Dünen bildet den Abschluss.

15. Tag: Spitzkoppe, Erongo-Gebirge, Buschmänner (F/A)

Fahrt landeinwärts zur Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias, das rund 700 m aus der Umgebung emporragt. In der Umgebung gibt es Hunderte von Fotomotiven, u.a. einen gewaltigen Natursteinbogen. Anschließend geht es ins Erongo Gebirge zu einer Gästefarm (ca. 250 km). Nachmittags besteht die Möglichkeit zu einem Besuch des Lebenden Museums der Ju/Hoansi-San (Buschmänner). Die Siedlung ist wie in alten Zeiten des freien Nomadentums aufgebaut. Hier werden Sie in den Alltag der San einbezogen, lernen Feuer zu machen, Pfeil- und Bogen herzustellen, erleben Tänze u.v.m.

Eine Übernachtung auf einer Gästefarm am Erongo Gebirge

16. Tag: Felszeichnungen – Vingerklip – Etosha Nationalpark (F/A)

In der Umgebung der Lodge können auf einer Tour Felszeichungen besucht werden. Danach Fahrt zum Vingerklip, der wohl ungewöhnlichsten Felsformation Namibias: ein 35 m hoher, steil aufragender Felsmonolith mit einem Umfang von 44 m. Weiter geht es über Outjo zur Lodge in der Nähe zum Südeingang des Etosha National Park (ca. 410 km).

Zwei Übernachtungen südlich des Etosha-Parks

17. Tag: Ein Tag im Etosha Nationalpark (F/A)

Heute geht es zu ausgiebigen Tierbeobachtungen in den Etosha National Park auf der Suche nach Löwen, Elefanten, dem Eland (der größten Antilope), dem Damara-Dikdik (der kleinsten Antilope), Giraffen und vielem mehr. Etosha ist Namibias berühmtester Nationalpark und zu Recht eines der großen Highlights des Landes. Von den anderen wildreichen Parks im südlichen Afrika unterscheidet sich der Etosha Park vor allem durch die weiten Flächen, auf denen das Wild kaum durch Büsche oder Bäume verdeckt gut zu beobachten ist.

18. Tag: Fahrt durch den Etosha Nationalpark (F/A)

Ganztägige Tierbeobachtungsfahrt quer durch den Etosha National Park in Richtung Osten. Nach der Mittagspause im Halali-Camp geht es in östlicher Richtung zum Namutoni Camp. Nachmittags Fahrt am mystischen Otjikotosee vorbei durch die Minenstadt Tsumeb nach Grootfontein (ca. 340 km).

Eine Übernachtung bei Grootfontein

19. Tag: Hoba-Mateorit, Fahrt zum Waterberg (F/A)

Kurze Fahrt zum Hoba-Meteoriten, mit über 50 Tonnen Gewicht der größte der Welt ! Danach geht es auf Pisten zum Waterberg, ein 50 km langes Tafelberg-Plateau, das fast 200 m aus der Umgebung herausragt (ca. 165 km). Im gleichnamigen Nationalpark stehen zahlreiche Wanderwege zur Auswahl.

Eine Übernachtung am Waterberg

=> alternativ kann auch ein Abstecher in den Caprivi-Zipfel eingebaut werden. Die Rückfahrt nach Windhoek kann dann auf Wunsch auch durch Botswana verlaufen.

20. Tag: Fahrt nach Windhoek (F)

Fahrt über Okahandja nach Windhoek (280 km). Am Nachmittag haben Sie Zeit, die Sehenswürdigkeiten der namibischen Hauptstadt kennen zu lernen.

Eine Übernachtung in Windhoek

21. Tag: Rückflug nach Deutschland (F)

Vormittags Freizeit in Windhoek für letzte Einkäufe. Nachmittags kurze Fahrt zum Windhoek International Airport und Rückgabe des Mietwagens (45 km). Abends Rückflug nach Deutschland (mit Condor nonstop, Flugzeit ca. 10,5 Std.). Flugtage Condor: Mo / Do direkt sowie Mi / Fr über Kapstadt (ab Mai: Di/Sa).

22. Tag: Ankunft zu Hause

Vormittags Ankunft in Frankfurt und individuelle Heimreise.

Hinweis: je nach Flugtagen und individuellen Interessen kann die Reise verkürzt oder verlängert werden.